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Unser Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A33

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Dem Verein für Lärmschutz an der A33 im Bereich der Gemeinde Hövelhof liegt nun endlich das Gutachten von Straßen NRW vor

Nach nun fast einem Jahr hat der Verein für Lärmschutz an der A33 am 22.01.2015 die Ergebnisse entsprechender Berechnungen auf Basis der Daten aus dem Jahr 2013 von Straßen NRW über die Bezirksregierung Detmold bekommen. Straßen NRW hatte die Begutachtung einem Büro aus Backnang übertragen, das zwei schalltechnische Berechnungen vorgenommen hat. Im Ergebnis kommen die Gutachten für Straßen NRW nur zu einer Pegelzunahme von 1,4 dB(A), für das Auslösen von Rechtspflichten wäre eine Pegelzunahme von 2,1 dB(A) erforderlich.

Das Gutachten erklärt das wie folgt:
„Obwohl sich der Gesamtverkehr mehr als verdoppelt hat – von 17.000 Kfz/24h auf
38.447 Kfz/24h – bleibt die Pegelzunahme des LDTV unter 2 dB(A). Dies ist vor allem
dadurch zu erklären, dass 1977 mit dem einfachen Berechnungsverfahren der damals gültigen ‚Vorläufigen Richtlinie für den Schallschutz an Straßen 1975‘ (VRSS75), wesentlich
höhere Lkw-Anteile für tags/nachts angenommen wurden als 2013 durch die
Zählungen ermittelt.“

Seitens des Vereines für Lärmschutz an der A33 wurde daraufhin bei der Stapelfeldt Ingenieurgesellschaft mbH aus Dortmund eine eigene Begutachtung beauftragt. Diese liegt nun vor. Der Gutachter stellte fest, dass wesentliche Punkte des Bezugsregelwerks VRSS75 nicht beachtet wurden. Am Rand sei erwähnt, dass es zur Bearbeitung des Gutachtens mehrere Nachfragen an Straßen NRW benötigte, um alle erforderlichen Datensätze zu erhalten. Diese wurden dem Verein am 02.04.2015, also erst nach weiteren drei Monaten, von Straßen NRW zur Verfügung gestellt.

Die schalltechnische Berechnung aus Dortmund zeigt ein erheblich abweichendes Bild. Die Pegelzunahme von mehr als 2,1 db(A) wird darin eindeutig nachgewiesen.

Das Gutachten des Vereins soll im Mai der Bezirksregierung in Detmold übergeben werden. Die Bezirksregierung ist die Planfeststellungsbehörde, die jetzt prüfen muss, welches der vorgelegten Gutachten die richtigen Ergebnisse darstellt.
Der Verein hat die Jahreshauptversammlung für Juni vorgesehen, um dann über den Inhalt der Gutachten und die Reaktionen der Bezirksregierung zu berichten und über weitere Schritte zu diskutieren.