Chronologie seit 2009

Unser Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A33

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6 Jahre Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A 33

Chronik

Der Hövelhofer Verein zum Schutz vor Lärm von der A 33 hat in einer Chronik (siehe unter Download) sein sechsjähriges Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A 33 im Bereich der Sennegemeinde zusammengefasst. Wie insbesondere dem Vorwort des Vorsitzenden des Vereins Thomas Kubera entnommen werden kann, ist es ein Engagement, das immer wieder von Verzögerungen und Enttäuschungen begleitet war. Vielfach lag die Ursache im Handeln bzw. Nichthandeln des Landesbetriebes Straßen NRW.

Jahreshaupversammlung 2015

Zur Jahreshauptversammlung am
Freitag, 26. Juni 2015 um 19:00 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses laden wir fristgerecht ein.

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung
2. Jahresbericht des Vorstands einschließlich Kassenbericht
3. Bericht der Rechnungsprüfer
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen
a) Vorsitzende/Vorsitzender
b) stv. Vorsitzende/Vorsitzender
c) Kassenwart
d) Schriftführer
e) Kassenprüfer
6. Festlegung der Mitgliederbeiträge 2015
7. Anträge von Mitgliedern
8. Verschiedenes

Wir weisen darauf hin, dass Anträge der Mitglieder bis mindestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen sind.

Im Rahmen des Jahresberichts zu TOP 2 händigen wir allen Mitgliedern eine Chronik über die sechsjährige Arbeit der Initiative aus und erläutern den aktuellen Stand des Verfahrens bei der Bezirksregierung Detmold.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

gez.
Thomas Kubera
Vorsitzender

Dem Verein für Lärmschutz an der A33 im Bereich der Gemeinde Hövelhof liegt nun endlich das Gutachten von Straßen NRW vor

Nach nun fast einem Jahr hat der Verein für Lärmschutz an der A33 am 22.01.2015 die Ergebnisse entsprechender Berechnungen auf Basis der Daten aus dem Jahr 2013 von Straßen NRW über die Bezirksregierung Detmold bekommen. Straßen NRW hatte die Begutachtung einem Büro aus Backnang übertragen, das zwei schalltechnische Berechnungen vorgenommen hat. Im Ergebnis kommen die Gutachten für Straßen NRW nur zu einer Pegelzunahme von 1,4 dB(A), für das Auslösen von Rechtspflichten wäre eine Pegelzunahme von 2,1 dB(A) erforderlich.

Das Gutachten erklärt das wie folgt:
„Obwohl sich der Gesamtverkehr mehr als verdoppelt hat – von 17.000 Kfz/24h auf
38.447 Kfz/24h – bleibt die Pegelzunahme des LDTV unter 2 dB(A). Dies ist vor allem
dadurch zu erklären, dass 1977 mit dem einfachen Berechnungsverfahren der damals gültigen ‚Vorläufigen Richtlinie für den Schallschutz an Straßen 1975‘ (VRSS75), wesentlich
höhere Lkw-Anteile für tags/nachts angenommen wurden als 2013 durch die
Zählungen ermittelt.“

Seitens des Vereines für Lärmschutz an der A33 wurde daraufhin bei der Stapelfeldt Ingenieurgesellschaft mbH aus Dortmund eine eigene Begutachtung beauftragt. Diese liegt nun vor. Der Gutachter stellte fest, dass wesentliche Punkte des Bezugsregelwerks VRSS75 nicht beachtet wurden. Am Rand sei erwähnt, dass es zur Bearbeitung des Gutachtens mehrere Nachfragen an Straßen NRW benötigte, um alle erforderlichen Datensätze zu erhalten. Diese wurden dem Verein am 02.04.2015, also erst nach weiteren drei Monaten, von Straßen NRW zur Verfügung gestellt.

Die schalltechnische Berechnung aus Dortmund zeigt ein erheblich abweichendes Bild. Die Pegelzunahme von mehr als 2,1 db(A) wird darin eindeutig nachgewiesen.

Das Gutachten des Vereins soll im Mai der Bezirksregierung in Detmold übergeben werden. Die Bezirksregierung ist die Planfeststellungsbehörde, die jetzt prüfen muss, welches der vorgelegten Gutachten die richtigen Ergebnisse darstellt.
Der Verein hat die Jahreshauptversammlung für Juni vorgesehen, um dann über den Inhalt der Gutachten und die Reaktionen der Bezirksregierung zu berichten und über weitere Schritte zu diskutieren.

Verein für Lärmschutz an der A33 im Bereich der Gemeinde Hövelhof blickt auf ein wenig erfreuliches Jahr 2014 zurück – Personalwechsel in der Bezirksregierung und eine schleppende Behandlung durch Straßen NRW sorgen für weitere Verzögerungen

Allen Vereinsmitglieder und Freunden unseres Vereins wünschen wir zunächst ein frohes neues Jahr 2015. Viele Menschen nehmen sich viele gute Vorsätze für das neue Jahr vor. Wir wollen jedoch diesen Jahreswechsel zum Anlass nehmen einmal Rückschau zu halten. Leider kein gutes Jahr denn die Verkehrsbelastung steigt weiter an und gleichzeitig wird uns vorgerechnet das trotz steigender Verkehrsbelastung der Verkehrslärm sinkt! Nachfolgende Diagramme (eigene Darstellung des Vereins auf der Basis der Zahlen der Dauerzählstelle auf der A33) zeigen, dass trotz der Baustelle – bei der es aufgrund zahlreicher Staulagen zu einem Ausweichen auf Parallelstrecken gekommen ist – zu einem weiteren Anstieg der durchschnittlichen Fahrzeugbelastung auf mittlerweile über 39.000 Fahrzeugen pro Tag gekommen ist. Ursprünglich waren die Planer der A33 von 17.000 Fahrzeugen pro Tag ausgegangen. Auch der Schwerverkehr entwickelt sich weiterhin intensiv. So passieren mittlerweile 5435 LKW durchschnittlich täglich die Gemeinde Hövelhof auf der A33. Doch der Reihe nach.

 

 

 

 

 

 

 

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