Chronologie seit 2009

Unser Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A33

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der A33 geht es?

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Stabwechsel beim Verein für Lärmschutzmaßnahmen an der A 33 in Hövelhof

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Hövelhofer Vereins zum Schutz vor Lärm von der A 33 übergab der bisherige Vorsitzende Thomas Kubera sein Amt an Hartmut Wiethof. Er kandidierte nicht mehr zur Vorstandswahl, da er zwischen-zeitlich aus beruflichen Gründen seinen Lebensmittelpunkt nach Münster verlegt hat. Der Verein kämpft seit 2009 um einen Lärmschutz an der A33 auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof. Die Voraussetzung für einen Lärmschutz ist gegeben, wenn die Prognose im Planfeststellungsverfahren aus den 70er Jahren um 2,1db(A) überschritten wird. Neben den Wahlen waren wesentliche Punkte der Tagesordnung der Jahresbericht 2014 sowie die Vorstellung einer Chronik über das sechsjährige Bürgerengagements für nachträglichen Lärmschutz (diese Zeitung berichtete darüber).

 

150626_Foto_JHVVon links: Hartmut Wiethof neuer Vorsitzender, Thomas Kubera bisheriger Vorsitzender, Edeltraud Rampsel stellvertretende Vorsitzende, Hubert Wewer Kassenwart und Mathias Schlotmann stellvertretender Vorsitzende.

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6 Jahre Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A 33

Chronik

Der Hövelhofer Verein zum Schutz vor Lärm von der A 33 hat in einer Chronik (siehe unter Download) sein sechsjähriges Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A 33 im Bereich der Sennegemeinde zusammengefasst. Wie insbesondere dem Vorwort des Vorsitzenden des Vereins Thomas Kubera entnommen werden kann, ist es ein Engagement, das immer wieder von Verzögerungen und Enttäuschungen begleitet war. Vielfach lag die Ursache im Handeln bzw. Nichthandeln des Landesbetriebes Straßen NRW.

Jahreshaupversammlung 2015

Zur Jahreshauptversammlung am
Freitag, 26. Juni 2015 um 19:00 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses laden wir fristgerecht ein.

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung
2. Jahresbericht des Vorstands einschließlich Kassenbericht
3. Bericht der Rechnungsprüfer
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen
a) Vorsitzende/Vorsitzender
b) stv. Vorsitzende/Vorsitzender
c) Kassenwart
d) Schriftführer
e) Kassenprüfer
6. Festlegung der Mitgliederbeiträge 2015
7. Anträge von Mitgliedern
8. Verschiedenes

Wir weisen darauf hin, dass Anträge der Mitglieder bis mindestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen sind.

Im Rahmen des Jahresberichts zu TOP 2 händigen wir allen Mitgliedern eine Chronik über die sechsjährige Arbeit der Initiative aus und erläutern den aktuellen Stand des Verfahrens bei der Bezirksregierung Detmold.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

gez.
Thomas Kubera
Vorsitzender

Dem Verein für Lärmschutz an der A33 im Bereich der Gemeinde Hövelhof liegt nun endlich das Gutachten von Straßen NRW vor

Nach nun fast einem Jahr hat der Verein für Lärmschutz an der A33 am 22.01.2015 die Ergebnisse entsprechender Berechnungen auf Basis der Daten aus dem Jahr 2013 von Straßen NRW über die Bezirksregierung Detmold bekommen. Straßen NRW hatte die Begutachtung einem Büro aus Backnang übertragen, das zwei schalltechnische Berechnungen vorgenommen hat. Im Ergebnis kommen die Gutachten für Straßen NRW nur zu einer Pegelzunahme von 1,4 dB(A), für das Auslösen von Rechtspflichten wäre eine Pegelzunahme von 2,1 dB(A) erforderlich.

Das Gutachten erklärt das wie folgt:
„Obwohl sich der Gesamtverkehr mehr als verdoppelt hat – von 17.000 Kfz/24h auf
38.447 Kfz/24h – bleibt die Pegelzunahme des LDTV unter 2 dB(A). Dies ist vor allem
dadurch zu erklären, dass 1977 mit dem einfachen Berechnungsverfahren der damals gültigen ‚Vorläufigen Richtlinie für den Schallschutz an Straßen 1975‘ (VRSS75), wesentlich
höhere Lkw-Anteile für tags/nachts angenommen wurden als 2013 durch die
Zählungen ermittelt.“

Seitens des Vereines für Lärmschutz an der A33 wurde daraufhin bei der Stapelfeldt Ingenieurgesellschaft mbH aus Dortmund eine eigene Begutachtung beauftragt. Diese liegt nun vor. Der Gutachter stellte fest, dass wesentliche Punkte des Bezugsregelwerks VRSS75 nicht beachtet wurden. Am Rand sei erwähnt, dass es zur Bearbeitung des Gutachtens mehrere Nachfragen an Straßen NRW benötigte, um alle erforderlichen Datensätze zu erhalten. Diese wurden dem Verein am 02.04.2015, also erst nach weiteren drei Monaten, von Straßen NRW zur Verfügung gestellt.

Die schalltechnische Berechnung aus Dortmund zeigt ein erheblich abweichendes Bild. Die Pegelzunahme von mehr als 2,1 db(A) wird darin eindeutig nachgewiesen.

Das Gutachten des Vereins soll im Mai der Bezirksregierung in Detmold übergeben werden. Die Bezirksregierung ist die Planfeststellungsbehörde, die jetzt prüfen muss, welches der vorgelegten Gutachten die richtigen Ergebnisse darstellt.
Der Verein hat die Jahreshauptversammlung für Juni vorgesehen, um dann über den Inhalt der Gutachten und die Reaktionen der Bezirksregierung zu berichten und über weitere Schritte zu diskutieren.