Chronologie seit 2009

Unser Bürgerengagement für nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an der A33

Um welches Teilstück
der A33 geht es?

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Wir über uns

In den letzten Jahren hat die Lärmbelästigung an der A33 auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof stark zugenommen, sodass ein entspannter Aufenthalt im Freien nicht mehr möglich ist. Selbst bei geschlossenen Fenstern dringt der Lärm auch in weiter entfernt liegende Häuser. Nach einem Lärmschutzgutachten, welches die Gemeinde Hövelhof im Jahre 2008 in Auftrag gegeben hat, sind bereits heute viele Anwohner einem Lärmpegel ausgesetzt, der die heute gültigen Immissionswerte wesentlich überschreitet. Bei dem jetzt absehbaren Lückenschlusses der A33 und der daraus resultierenden Steigerung des Lärmpegels sowie der grundsätzlichen Zunahme des Verkehrsaufkommen, ist aktiver Lärmschutz die einzige langfristige Lösung des Problems.

Einen rechtlichen Anspruch leiten wir aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgericht vom 09.03 2007 ab, welches einen Anspruch auf nachträgliche Anordnung von Schutzmaßnahmen vorsieht, wenn sich die Annahmen für den Prognosezeitraum in damals nicht voraussehbarer Weise geändert haben, und zwar im Sinne einer Erhöhung um mindestens 3 dB(A), oder wenn die sogenannte Enteignungsschwelle überschritten wird. Diese Schwelle beträgt 70 db(A) tagsüber und 60 db(A) in der Nacht.

Deshalb wurde 2011 ein „Verein zum Schutz vor Lärm durch die A33“ gegründet, dessen Ziel ein aktiver Lärmschutz an der A33 auf dem Gebiet der Gemeinde Hövelhof ist. Entsprechende Anträge der betroffenen Anwohner wurden bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt und befinden sich in der Prüfung.

Auf der Karte ist das betroffene Teilstück der A33 eingezeichnet. Dabei handelt es sich um die Strecke zwischen der Auffahrt Stukenbrock bis zur Auffahrt Sennelager.